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Sterbebegleitung: Ärzte sollten mehr darüber wissen
Leipzig. An 2.800 sächsiche Hausärzte ging in diesen Tagen ein Fragebogen, der ihre Zuwendung zu sterbenden Patienten ermitteln soll. Das Leipziger Zentrums für Arbeits- und Organisationsforschung (ZAROF) will damit u. a. auch klären, inwieweit das Medizinstudium auf solche Situationen vorbereitet und ob die Gebührenordnung die notwendige Zeit für Gespräche mit Sterbenden und ihren Angehörigen berücksichtigt.

Zur Thematik der Sterbebegleitung werden gleichzeitig die ärztlichen Direktoren der großen Krankenhäuser sowie über 1000 ambulante Pflegedienste und Sozialstationen des Landes befragt.

Wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet, sei die Resonanz bei den Ärzten sehr gut. Ziel der Studie sei es, so Dr. Gabriele Töpferwein von Zarof, Menschen, die aus beruflichen Gründen Sterbende begleiten müßten, gesicherte Daten als Handlungs- und Orientierungshilfe an die Hand zu geben. Ärzte könnten sicher davon profitieren, wenn sich zum Beispiel die Vermutung bestätigt, daß sie mehr Zeit für die sterbenden Patienten und ihre Familien aufbringen sollten, meint Töpferwein.
 
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