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Bei Schlaganfall schnell handeln
Berlin. 139 Stroke Units – medizinische Spezialeinrichtungen zur Versorgung von Schlaganfallpatienten – hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Deutschland bisher zertifiziert. „Sie geben die Gewähr für eine effektive und unverzügliche medizinische Versorgung bei Schlaganfall und helfen damit Menschenleben retten“, sagte die Präsidentin der Stiftung, Liz Mohn, anlässlich des „Tages gegen den Schlaganfall“ (10. Mai) in Berlin.

Da rund 200 000 Menschen jährlich in Deutschland einen Schlaganfall erleiden und viele von ihnen langfristig behindert bleiben, sei es vordringlich, noch mehr für Aufklärung und Prävention zu tun, so Mohn. Es gehe dabei vor allem darum, die Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck zu vermeiden und erste Anzeichen deuten zukönnen.
Prof. Karl M. Einhäupl, Direktor der Neurologischen Klinik der Berliner Charité, verwies darauf, dass der Zeitfaktor entscheidend für den Behandlungserfolg sei. Je schneller der Patient in der Stroke Unit oder zumindest in einer neurologischen Abteilung sei, umso höher liegen Heilungs- und Rehabilitationschancen.
Die Rettungskette setzt mit dem Ruf 112 – in Deutschland wie auch in 33anderen europäischen Ländern – ein.

Am „Tag gegen den Schlaganfall“ wurde den Berlinern an vier Orten der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich auf ihre Risikofaktoren hin untersuchen und beraten zu lassen. Berlin ist übrigens mit 13 Stroke Units die am besten versorgte Region Deutschlands.
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