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AWO fordert ehrliche Alterspolitik ein
Mit dem Sozialbericht 2003/2004 macht die AWO Vorschläge zur Zukunftssicherung der Pflege
Berlin. Um 700.000 Menschen wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2010 steigen, schätzt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in ihrem Sozialbericht 2003/2004 ein. Nach ihrer Ansicht reagiert die Politik nur unzureichend auf diesen dramatischen Anstieg. „Wir vermissen mittel- bis langfristige Lösungsansätze, die den Anforderungen an die künftigen Strukturen der ambulanten und der stationären Pflege gerecht würden“, meint AWO-Bundesvorsitzende Manfred Ragati.

Mit dem Sozialbericht legt die AWO Lösungsvorschläge vor. So müsse die Bundesregierung bereits heute mit Reformen beginnen, um den betroffenen Menschen eine ihrer Menschenwürde entsprechende Pflege zu ermöglichen.„Das geht weit über eine Reform der Pflegeversicherung hinaus. Die Alterspolitik und die Pflege haben ein Problem", betont Ragati.

Anders als die Rürup- und die Herzogkommission versucht der Sozialbericht der AWO Antworten zu geben auf den sehr vielschichtigen Komplex von Pflege, wie die Versorgung von Demenzerkrankten, den Fachkräftemangel, die Auflösung starrer Strukturen oder die Überbürokratisierung.

Der Sozialbericht kann zum Preis von 6,50 EUR (incl. MwSt) plus Versandkosten bezogen werden unter folgender Mailadresse:
verlag@awobu.awo.org
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