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Mecklenburg-Vorpommern setz auf Wachstumsmarkt Gesundheit
Wirtschaftsminister Ebnet: Wir wollen ein führender Gesundheitsstandort werden
"Wer an Gesundheit denkt, soll an Mecklenburg-Vorpommern denken. Mecklenburg-Vorpommern soll zu einer führenden Region für Gesundheit, Wellness und Life Sciences werden", sagte Dr. Otto Ebnet (SPD), Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. 60 000 Menschen sind z.Z. in Mecklenburg-Vorpommern in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt.

Ebnet rechnet mit einem Wachstum um 10 bis 15 Prozent für die Branche durch den Trend zu Prävention, privat finanzierter Gesundheitsvorsorge, privaten Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen. Mit innovativer Medizintechnik, traditionell starker universitäre Forschung, gut ausgebildetem Personal und zunehmende internationaler Vernetzung habe das Bundesland dafür hervorragende Voraussetzungen.

Um eine einheitliche Vermarktung des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern zu unterstützen, fördert das Land eine eigens zu diesem Zweck eingerichtete Projektgruppe. Ihr stehen aus dem Zukunftsfonds des Landtags insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Als ein konkretes Projekt auf dem Weg zu einem führenden Gesundheitsstandort nannte Ebnet die beabsichtigte Gründung der Akademie zur Sicherung von Servicequalität in der Gesundheitsbranche, getragen von der Deutschen Seereederei und BioConValley. Hinzu kämen erfolgreiche Unternehmensgründungen und Produktentwicklungen im BioCon Valley und das vorbildliche Zusammenspiel von solidarisch finanziertem Gesundheitswesen und privater Gesundheitswirtschaft in der Region Vorpommern.

"Bei uns sitzen die Vertreter eines leistungsfähigen Universitätsklinikums an einem Tisch mit Repräsentanten innovativer Unternehmen“, sagte dazu Professor Dr. Dietmar Enderlein, Geschäftsführer der Greifswalder Medigreif Unternehmensgruppe: „So sind Erfolg und Wachstum machbar.“
 
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