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Generikahersteller wollen sich aktiv in Gesundheitsdebatte einbringen
Berlin. Generika, so die Vertreter von 11 pharmazeutischen Unternehmen, die den Verband Pro Generika gegründet haben, müssen in der Gesundheitsreform eine gewichtigere Rolle spielen. Sie bringen damit zum Ausdruck, dass sich die Generikahersteller nicht ausreichend von den existierenden Pharmaverbänden vertreten fühlen.

Die Protagonisten des neuen Verbandes, die rund 88 Prozent des Gesamtumsatzes von Generika darstellen, will sich aktiv in die gesundheitspolitische Debatte einbringen. Man wolle, so Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann, auch den Vorwurf entkräften, die Generika seien in Deutschland zu teuer. Preistreiber seien eher die Hersteller von Originalpräparaten.

Pro Generika setzt sich u. a. für die Streichung der Herstellerrabatte und die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel ein. Der zunehmende Einsatz von Generika werde zudem dazu beitragen, die Gesundheitskosten im Zaum zu halten, heisst es in der am Mittwoch in Berlin angenommenen Satzung des Verbandes.
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