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Weißbuch Prävention: Arbeitslosigkeit macht das Herz krank
Berlin. Nachdem das lange angekündigte Präventionsgesetz schon immer nicht das Licht das Öffentlichkeit erblickt hat, legte die Kaufmännische Krankenkasse am Mittwoch in Berlin ein „Weißbuch Prävention“ vor. Darin sind bundesweit ermittelte Zahlen zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen enthalten, die KKH und Medizinische Hochschule Hannover gemeinsam ermittelten.

Bemerkenswert sind dabei die regionalen Unterschiede und diejenigen bei Berufsgruppen, Alter und Geschlecht. So dominiert z. B. in den neuen Bundesländern die Krankheitsgruppe Hypertonie, in den alten Bundesländern dagegen die Diagnosen „Chronische ischämische Herzkrankheit“ und der Herzinfarkt. Die Auswertung der Daten ergab auch, dass arbeitslose Frauen und Männer am häufigsten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind.
Zielgruppenorientiertes Herangehen bei präventiven Maßnahmen wird als Ergebnis ebenso gefordert wie umfassende Informationen und Präventionsangebote zu einem gesundheitsgerechten Verhalten.

KKH-Vorstandsvorsitzender Ingo Kailuweit erteilte dem Versuch, den Kassen über eine Präventionsstiftung Finanzen und Kompetenzen zu entziehen, eine Absage. Maßnahmen der Prävention müssten in der Eigenverantwortung der Kassen bleiben.
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