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Die Bürger lehnen mehrheitlich CDU-Kopfpauschale ab
Die Deutschen lehnen mehrheitliche einen einheitlichen Krankenkassen-Beitrag ab. Das trifft auf die Wähler aller Parteien zu, wie eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter 3.100 Bürgern zu verschiedenen Reform-Optionen in der Gesundheitspolitik ergab. Danach empfinden 58 Prozent der SPD- und 57 Prozent der CDU/CSU-Wähler das Modell einer Kopf- oder Gesundheitspauschale als ungerecht. Ebenso 61 Prozent der Grünen- und 53 Prozent der PDS-Wähler, während sich unter den FDP-Wählern Zustimmung und Ablehnung die Waage halten.

„Eine beschäftigungsfördernde Wirkung von Kopf- oder Gesundheitspauschalen über eine Abkoppelung der Gesundheits- von den Arbeitskosten ist der Bevölkerung offensichtlich schwer zu vermitteln", sagt Jan Böcken, Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung.

Dagegen befürworte die Mehrheit der Deutschen, so Böcken, eine Ausweitung der gesetzlichen Krankenversicherung auf Selbstständige, Beamte und Gutverdiener. Auch dies gelte für Wähler aller Parteien. 76 Prozent der SPD-Wähler stimmen einer Ausweitung ebenso zu wie 61 Prozent der CDU/CSU-Wähler, 73 Prozent der Grünen-Wähler, 54 Prozent der FDP-Wähler und 82 Prozent der PDS-Wähler.

„Die parteipolitischen Ziele von CDU und FDP und die Präferenzen ihrer Wähler klaffen bei dieser Frage auseinander“, so Jan Böcken.
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