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Vor der EU-Krankenversicherungskarte kommt ein Provisorium
Berlin. Die gesundheitliche Versorgung der Bürger ist bei Reisen in EU-Länder umfassend gewährleistet, wenngleich sich organisatorisch schon mit Beginn des kommenden Jahres Veränderungen ergeben. Darüber wurde während eines Presseworkshops der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen in Berlin informiert.

Die Spitzenverbände legten ein Positionspapier vor, in dem sowohl Chancen wie auch Risiken für die Gestaltung des deutschen Gesundheitswesens und die Versicherten im Zusammenhang mit dem europäischen Integrationsprozess dargelegt werden. Zu den Vorteilen gehöre die zunehmend in Anspruch genommene medizinische Behandlung in EU-Ländern, die von den heimischen Krankenkassen bezahlt werde. Mit der schrittweisen Einführung der Europäischen Krankenversicherungskarte wird schon ab Januar 2005 der bisher gültige Auslandskrankenschein (E 111) außer Kraft gesetzt, eine provisorische Ersatzkarte muss bei der Krankenkasse beantragt werden.

Eine Vereinheitlichung der europäischen Dienstleistungsmärkte, wie sie die EU-Kommission anstrebe, befürworten die Spitzenverbände nicht.
 
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