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Krankenhäuser: Mehr Effizienz durch Kooperationen
Berlin. Trotz ihrer rund 250 000 Beschäftigen in den krankenhauseigenen Verwaltungen und IT-Dienstleistungen: Mit den Ergebnissen sind die stationären Einrichtungen Deutschlands unzufrieden. Zu unflexibel, zu wenig auf neueste Anforderungen abgestellt, zu teuer – das ist das Ergebnis einer Befragung, die der Management-Dienstleister Accenture bei 150 Entscheidungsträgern aus Akut- und Reha-Einrichtungen anstellte.

Es stellte sich heraus, dass rund drei Viertel der Krankenhäuser, wie übrigens auch in der Schweiz und in Österreich, ihre Verwaltungs- und IT-Dienstleistungen in eigenen Fachabteilungen erbringen. Während es inzwischen üblich ist, Wartung, Reinigungsdienste, Einkauf und Materialwirtschaft „out zu sourcen“, werden z. B. Rechnungen immer noch im eigenen Haus erledigt. Afu diese Weise, die, so Dr. Harald Deutsch, Geschäftsführer im Bereich Health & Life Science bei Accenture, entsprächen die erbrachten Leistungen nicht den wachsenden Anforderungen, wie sie durch die Veränderung der Krankenhauslandschaft, der gesetzlichen Voraussetzungen oder auch z. B. der DRG’s entstünden.

Die Studie ergab auch, dass die Krankenhäuser, darunter viele kleinere, zu einem großen Teil diesbezüglich entsprechende Kooperationen wünschten, ihnen in den Regionen aber oft die qualifizierten Partner fehlten.
Deutsch geht davon aus, dass die externe Kooperation und die Ausgliederung von Verwaltungs- und IT-Dienstleistungen nicht zum Verlust von Arbeitsplätzen führten. Im Gegenteil, durch die erforderliche Weiterbildung der Mitarbeiter in diesen Bereichen ergäben sich für viele neue Chancen.
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