Virtueller Runder Tisch - Zukunft Gesundheit
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Newsletter Nr. 2 vom 9. April 2002
1. Editorial
2. Virtueller Runder Tisch mit neuem Layout
3. Vor der Bundestagswahl: Gesundheitspolitik aus Sicht der Parteien
4. Experten in den Startlöchern: Der Virtuelle Runde Tisch vor der ersten Expertenrunde
5. Virtueller Runder Tisch als Kompetenzzentrum Gesundheitspolitik: Wir erwarten Ihre Informationen!
6. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit: vrt-Partner BMC ist dabei
7. vrt-News: Gesundheitsinformationen hoch im Kurs, aber mit Vorsicht zu genießen
8. Impressum/Abbestellung

1. Editorial
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Sehr geehrte Partner und Interessenten des Virtuellen Runden Tisches – Zukunft Gesundheit!
Vielleicht haben Sie es bei einem gelegentlichen Blick ins Netz schon bemerkt: Der Virtuelle Runde Tisch ist vor kurzem mit einem veränderten Layout in eine neue Phase getreten. In den nächsten Wochen starten wir, zunächst im "geschlossenen Raum" der Plattform, eine erste Expertenrunde. Namhafte Gesundheitsexperten, darunter Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Bochum, Prof. Dr. Jürgen Wasem, Greifswald, und der Vorsitzendes des Bundesverbandes Managed Care e. V., Dr. Klaus Meyer-Lutterloh diskutieren zum Thema "Fortschritte der Medizin - Ist unser Gesundheitssystem noch bezahlbar?" (Siehe auch: Experten in den Startlöchern).

Was Insider seit Monaten voraussagen, ist inzwischen offensichtlich: Gesundheitspolitik ist Wahlkampfthema. Wir steigen mit ein – und bieten den Parteien die Möglichkeit, ihre gesundheitspolitischen Programme auf unserer Plattform vorzustellen – zum Nachlesen und zum Diskutieren. Sie finden diese Dokumente, aktuelle Statements und Informationen dazu im Schwerpunktthema Wahlkampf.
Wir befragen zudem gesundheitspolitische SprecherInnen und Gesundheitsexperten der Parteien zu einschlägigen Themen. Unsere ersten Erfahrungen: Vor allem die Parteien der Opposition nutzen diese Gelegenheit.
Ganz wichtig in dieser Phase der virtuellen Debatte: Wir wünschen uns Ihre Mitarbeit, Ihre Meinung, Ihre Kritik. Der Virtuelle Runde Tisch will sich zudem zu einem Informationspool für Gesundheitspolitik entwickeln – Ihre Informationen spielen dabei eine wichtige Rolle.
Auf Ihre Mitarbeit und Ihr Feedback freuen wir uns – und nicht vergessen:
http://www.runder-tisch.net

Annegret Hofmann für das Team des Virtuellen Runden Tisches
Berlin, im April 2002



2. Virtueller Runder Tisch mit neuem Layout
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Berlin. Der Virtuelle Runde Tisch in neuen Farben und stärker differenziert: Mit einem Relaunch der Website startet die interaktive Phase des vrt. Alle veröffentlichten Texte werden archiviert und sind über eine Themenliste jederzeit recherchierbar. Neben News, Statements und der Presseschau werden zunehmend Interviews und Kommentierungen sowie Pressemitteilungen und Links auf relevante Internetplattformen, zu finden sein. Besonderen Wert legt dass vrt-Team auf die Einbeziehung der User, soll sich doch die Plattform zu einer in dieser Art bisher einmaligen Möglichkeit der Debatte im Netz entwickeln.


3. Vor der Bundestagswahl: Gesundheitspolitik aus Sicht der Parteien
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Berlin. Die fünf im Bundestag agierenden Parteien haben ihre bisher im Vorfeld zur Bundestagswahl vorliegenden Dokumente zur Gesundheitspolitik für den vrt zur Verfügung gestellt. Zur solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung stehen alle fünf Parteien, die Geister scheiden sich aber z. B. bei der Frage, ob den Versicherten Grund- und Wahlleistungen angeboten werden sollen. Während SPD, Bündnis/Grüne und PDS diese Möglichkeiten weitestgehend ablehnen, sehen CDU/CSU und FDP darin einen Schritt zur Entlastung der Gesamtkosten und zu einem wettbewerbsorientierten Agieren im Gesundheitssystem.
In den nächsten Tagen und Wochen werden gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen in der virtuellen Debatte Position beziehen.


4. Experten in den Startlöchern: Der Virtuelle Runde Tisch vor der ersten Expertenrunde
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Berlin. In wenigen Wochen starten am Virtuellen Runden Tisch die monatlichen Expertenrunden zu relevanten Themen der Gesundheitspolitik und, ebenfalls monatlich, Themenspecials zu medizinischen Problemstellungen. Diskutiert wird u. a. über:
- Fortschritte der Medizin – ist Gesundheit noch bezahlbar?
- Krankheitsmanagement in der Versorgungskette
- Qualität der Medizin – Qualität der Mediziner
- Generika statt Innovative Arzneimittel?
- Hightech-Medizin: Kostenfalle oder Jobmaschine?

Für weitere spannende Themen sind wir offen, ebenso möchten wir interessante Ideen und Visionen der Gestaltung von Gesundheitspolitik, Gesundheitssystem, Medizin und Forschung verbreiten helfen. Solche und die dazu gehörigen Experten sind uns herzlich willkommen, genauso Unterstützer und Sponsoren für relevante Themen.
Bitte rufen Sie uns an: 030/28 38 50 00!


5. Virtueller Runder Tisch als Kompetenzzentrum Gesundheitspolitik: Wir erwarten Ihre Informationen!
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Berlin. Gesundheitspolitik als Forschungsthema, als Gegenstand von Expertenrunden und Vorträgen, Pharmaunternehmen und Versicherungen richten Gesundheitspolitik-Ressorts ein, fördern Ideenwettbewerbe – immer differenzierter wird die Landschaft, werden die gesundheitspolitischen Strukturen. Der Virtuelle Runde Tisch – Zukunft Gesundheit wird die Möglichkeit schaffen, Informationen, Ergebnisse, Vorhaben, Visionen zu konzentrieren – als ein Informationspool, als ein Kompetenzzentrum Gesundheitspolitik. Wer zu solchen Themen arbeitet, soll die notwendigen Informationen und Kontakte, Termine und Themen beim vrt finden.
Dazu benötigen wir die Unterstützung von Einrichtungen der Forschung und Lehre, der Unternehmen, Parteien und Verbände: Wir bündeln Ihre Forschungsergebnisse, Essentials von Symposien, Workshops, Poster, stellen sie via Internet einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Das erhöht nicht nur die Attraktivität des Virtuellen Runden Tisches – Zukunft Gesundheit, sondern hilft auch Ihre Informationen weiterzutragen, Kontakte zu knüpfen.
Win-win im besten Sinne.
Bitte stellen Sie uns Ihre Ergebnisse und Konzepte zur Gesundheitspolitik zur Verfügung, informieren Sie uns über entsprechende Termine, Auschreibungen und Ereignisse, e-mail oder Anruf genügt.
Ihre Ansprechpartnerin: Annegret Hofmann, Projektleiterin Virtueller Runder Tisch – Zukunft Gesundheit, Tel. 030/28 38 50 00, Fax 030/28 38 50 05
email: annegret.hofmann@mediencity.de


6. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit: vrt-Partner BMC ist dabei
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Berlin. Vom 15. bis 17. Mai findet in Berlin der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit statt. Schon zum wiederholten Mal treffen sich Ärzte aus Klinik und Praxis, Vertreter der Gesundheitsbranche und aus der Wirtschaft mit Politikern und Repräsentanten der Verbände. Ärzteforum, Pflegekongress und der Kongress Krankenhaus - Klinik - Rehabilitation finden unter dem Dach des Hauptstadtkongresses statt. Über 5.000 Teilnehmer werden erwartet.
Mit einem Informationsstand ist der Bundesverband Managed Care e. V. (BMC) – Partner des Virtuellen Runden Tisches – auf dem Hauptstadtkongress vertreten. Mitgliedsunternehmen und Vertreter des Vorstandes werden über die Aktivitäten des BMC informieren. Im Mittelpunkt: Aspekte der Integrierten Versorgung, nicht zuletzt unter den Anforderungen von Disease Management Programmen und DGR.
http://www.bmcev.de


7. Für eine geschlechtsspezifische Medizin: WHC am Virtuellen Runden Tisch
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Berlin/Darmstadt. Die Women’s Health Coalition e. V., ein Verbund von ExpertInnen, der sich für eine geschlechtsspezifische Medizin stark macht, engagiert sich mit am Virtuellen Runden Tisch. Im Internet von Contentic/MedienCity neu installiert: die WHC-Website www.w-h-c.de Die WHC hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen, Frauen- und Betroffenenverbänden eine aufschlussreiche Studie zur Brustkrebsvorsorge durchgeführt (Hessen-Projekt "Brustgesundheit"). Mitbeteiligt ist sie auch an einer kürzlich verabschiedeten Leitlinie "Brustkrebsfrüherkennung".
Ein Newsletter der WHC zu Schwerpunkten einer geschlechtsspezifischen Medizin kann im Berliner Büro der WHC, Uhlandstr. 193, 10623 Berlin, e-mail whc@mediencity.de, bestellt oder die WHC-Website abgerufen werden.
http://www.w-h-c.de


8. vrt-News: Gesundheitsinformationen hoch im Kurs, aber mit Vorsicht zu genießen
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München/London. Selbst vertrauenswürdig anmutende Webseiten liefern mitunter falsche Gesundheits-Informationen, berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf das Fachblatt British Medical Journal (Bd.324, S.581, 2002).

Ein britisch-niederländisches Wissenschaftlerteam hatte rund 120 Internetseiten überprüft, die medizinischen Rat versprechen. Auf neun von zehn Seiten war zwar wissenschaftlich korrekt die Quelle der angebotenen Information genannt. Aber die Mehrheit dieser Webseiten hielt nur zum Teil die aktuellen Behandlungsrichtlinien für die jeweilige Erkrankung bereit.

Besser kommt das Internet bei einer anderen Auswertung weg: So ermittelten italienische Wissenschaftler in derselben Fachzeitschrift (S.582) am Beispiel der Information über Fiebererkrankungen bei Kindern eine qualitative und quantitative Steigerung gegenüber dem Niveau vor fünf Jahren.
http://szarchiv.diz-muenchen.de/REGIS_A14022962


9. Impressum/Abbestellung
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Diesen Newsletter erhalten Sie von der Redaktion des Virtuellen Runden Tisches http://www.runder-tisch.net
Er erscheint in unregelmäßigen, mehrwöchigen Abständen, um Sie über die Entwicklung und den Stand des Virtuellen Runden Tisches auf dem Laufenden zu halten.

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11.03.2002 | Artikel
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