Evangelische Kirche greift in Diskussion um Patientenverfügung ein
Artikel vom 23.03.2005 16:02 Uhr
Berlin. Mit Überlegungen zur Patientenverfügung will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen Beitrag zur ethischen Orientierung leisten. Nach Überzeugung des Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Wolfgang Huber, seien Selbstbestimmung des Patienten einerseits und die Fürsorge durch Angehörige und Ärzte andererseits keine Gegensätze. Die evangelische Kirche befürworte ein Verfahren der Entscheidungsfindung, bei dem die grundlegenden ethischen Regeln in einer Ermessensentscheidung dem Einzelfall entsprechend angewandt werden.

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