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Ärzte Zeitung:
Immer mehr junge Menschen wollen keine Kinder
Familien wünschen sich durchschnittlich nur noch 1,7 Kinder / Forscher: "Deutliche Orientierung auf Kinderlosigkeit"
Eine wachsende Zahl junger Menschen in Deutschland will keine eigenen Kinder haben. Das hat eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden ergeben.
Die Einrichtung erforscht im Auftrag des Bundesinnenministeriums die Ursachen und Auswirkungen der demographischen Entwicklung. Im Jahr 1992 hatten sich bei einer Befragung nur 9,9 Prozent der Frauen und 11,8 Prozent der Männer keine Kinder gewünscht, in der neuen Befragung sind es bei Frauen 14,6 Prozent und bei Männern sogar 26,3 Prozent.

Der statistische Durchschnittswert für die Zahl der gewünschten Kinder ist von früher 2,0 auf jetzt 1,7 pro Familie gefallen. Bei Frauen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren - der international üblichen Vergleichsgruppe für den Kinderwunsch - liegt die Zahl der gewünschten Kinder mit 1,74 nur noch wenig über der tatsächlichen Kinderzahl bei den Frauen von 1,4 im Schnitt. Die Bevölkerung würde somit auch dann deutlich schrumpfen, wenn alle Frauen und Männer ihren Kinderwunsch vollständig verwirklichen könnten.
 
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