Virtueller Runder Tisch - Zukunft Gesundheit
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Liechtensteiner Vaterland:
«Die geplanten Leistungen dürfen nicht gemeindebezogen betrachtet werden»
Gemeinden und LAK lehnen den von der Regierung vorgeschlagenen Weg ab
Sämtliche Gemeinden inklusive die Stiftung LAK sind sich einig, dass sich das Land weiterhin an der Finanzierung der Alterspflege beteiligen soll. Zieht sich das Land zurück, sehen sie die Entwicklung und den Bestand der LAK als im höchsten Masse gefährdet.

Die geplante Aufgabenentflechtung zwischen Land und Gemeinden bringt viele Vorteile, wirft aber auch eine wichtige Frage auf: Wer finanziert künftig die Altersbetreuung und Alterspflege? Bisher haben sich Land und Gemeinden die Kosten von insgesamt rund 6 Mio. Franken geteilt. Geht es nach dem Willen der Regierung, so soll der Betrieb der in der LAK organisierten Alters- und Pflegeheime sowie derjenige der LAK selbst künftig alleine durch die Gemeinden wahrgenommen, organisiert und finanziert werden. Obwohl dieser Vorschlag bereits in der Vernehmlassung von keiner einzigen Gemeinde akzeptiert wurde, ist die Regierung nicht von ihrem Vorschlag abgewichen. Nun soll der Landtag in seiner nächsten Sitzung darüber befinden, ob die Finanzierung der Alterspflege wie bisher von Land und Gemeinden geteilt oder künftig alleine von den Gemeinden getragen werden soll.
 
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