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Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Masern: Mediziner beklagen Impfmüdigkeit
Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit: Die Virusinfektion zieht in manchen Fällen gefährliche Komplikationen nach sich, die im Extremfall tödlich enden können. So starb im Februar ein 14 Jahre altes Mädchen in Hessen an den Folgen einer Masern-Erkrankung. Jetzt sind in Oberbayern die Masern ausgebrochen: Mehr als 110 Menschen haben sich in München, in Freising und im Landkreis Weilheim-Schongau bereits infiziert, wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte.

Vier Erwachsene aus Freising sind im Zuge der Masern-Infektion an einer Lungenentzündung erkrankt, wie Ministeriumssprecherin Andrea Kinateder berichtet. Zwei von ihnen entgingen nur knapp einer künstlichen Beatmung. Dies alles müßte nicht sein, glaubt man den Experten: Die Betroffenen seien nicht oder allenfalls unzureichend geimpft gewesen, sagt Kinateder. „Die Impfung ist die beste Vorsorgemaßnahme”, erklärt sie.
 
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