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Süddeutsche Zeitung:
Die Pille fürs Kind
Wenn Mädchen schon zu Beginn der Pubertät Verhütungsmittel verlangen, geraten Ärzte in Konflikte.
Was tun, wenn eine Zwölfjährige in der Praxis des Frauenarztes erscheint und nur eines möchte: die Pille? Fragen, ob die Periode regelmäßig ist und nach kurzer gynäkologischer Untersuchung ein Rezept ausstellen?

Auch gegen den heftigen Protest der jungen Dame die Eltern verständigen? Oder gar die Polizei einschalten wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch?

Mit dem kurzen Hinweis, das Mädchen sei für „so etwas“ viel zu jung, ist es jedenfalls nicht getan. Denn womöglich kommt die junge Dame nur zu bald mit einem anderen Problem in die Sprechstunde: Dann heißt es nicht mehr Pille oder nicht, sondern Abtreibung oder nicht.
Auf das Jahr hochgerechnet brechen 2005 etwa 8000 Mädchen unter 18 Jahren eine Schwangerschaft ab, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag zeigen.
 
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