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Süddeutsche Zeitung:
Fast ein Wunder
Mit Hilfe von Tiefen Hirnschrittmachern lässt sich bei einigen Parkinson-Patienten der Krankheitsverlauf stark bremsen. Das zeigt eine Studie deutscher Forscher.
Auf den ersten Blick wirken die Bilder, die die deutschen Forscher auf dem 16. Weltparkinsonkongress in Berlin vorführten, wie Dokumente einer Wunderheilung: Patienten, deren Hände ständig zitterten, deren Arme und Beine umherzuckten, konnten ihre Gliedmaßen plötzlich wieder ganz normal bewegen.

Was die Filme zeigen sind die Ergebnisse der jüngsten deutschen Parkinson-Studie, bei der die Betroffenen einen Hirnschrittmacher eingesetzt bekommen haben.
Das erste Mal ist in einer deutschen Studie nachgewiesen worden, dass Hirnschrittmacher die Lebensqualität von Parkinson-Patienten erheblich verbessern können.

Ein Durchbruch in der Behandlung der Schüttellähmung bedeutet das allerdings nicht. Denn: Ein Hirnschrittmacher komme nur für zehn bis 20 Prozent der Patienten in Frage, vorwiegend für jüngere Kranke, erklärt der Kieler Neurologe Günter Deuschel.
 
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