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Deutsches Ärzteblatt:
Hausarztvertrag der Barmer: Generikahersteller kooperieren
BERLIN. Die Barmer hat im Rahmen ihres Hausarzt-/Hausapothekenvertrags ein Kooperationsabkommen mit fünf großen Generikaherstellern unterzeichnet. Dabei handelt es sich um die Firmen ratiopharm, Hexal, Stadapharm, betapharm und Sandoz. Unter dem Strich werden Medikamente dieser Fünf durch Abschläge auf den Herstellerabgabepreis für die Barmer drei bis fünf Prozent billiger. Vereinbart wurden zudem Abschläge von bis zu zehn Prozent, wenn die Umsätze von Medikamenten der beteiligten Generikafirmen für Barmer-Versicherte steigen.

„Die neuen Kooperationsverträge geben uns eine weitere Möglichkeit, der Kostenentwicklung im Arzneimittelmarkt wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen“, sagte Barmer-Vorstand Klaus H. Richter am 8. Juni in Berlin. Die Barmer nutze dabei die Möglichkeiten, die § 130 a SGB V bietet. Nach Ansicht von Richter lassen sich bei seiner Krankenkasse noch rund 300 Millionen Euro jährlich an Arzneimitteln einsparen, und zwar 200 Millionen bei Generika und 100 Millionen bei sogenannten Scheininnovationen. Die Arzneimittelausgaben der Barmer betrugen 2004 rund drei Milliarden Euro.
 
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