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Süddeutsche Zeitung:
Eigenes fremdes Kind
Erstmals wurde ein Kind geboren, das nachweislich aus väterlichem Samen und dem Eierstockgewebe einer fremden Spenderin gezeugt wurde.
Die Verwandtschaftsverhältnisse in der Familie Yarber sind etwas irritierend. Die 25-jährige Stephanie Yarber aus dem US-Staat Alabama hat am Dienstag ein Mädchen zur Welt gebracht.
Für das 3600 Gramm schwere Kind ist sie aber nicht nur die Mutter, sondern zugleich die Tante. Denn das Baby ist aus Eierstockgewebe entstanden, das Stephanie von ihrer eineiigen Zwillingsschwester Melanie gespendet bekommen hatte.

Für die Herausgeber des New England Journal of Medicine mag die Elternschaft auch ein wenig verwirrend gewesen sein. Sie akzeptierten den Fachartikel, der unmittelbar nach der Geburt online veröffentlicht wurde, nur unter der Bedingung, dass ein gesundes Baby aus dem innerfamiliären Gewebeaustausch hervorging.
 
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