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Süddeutsche Zeitung:
Geron will Patienten mit Rückenmarkschäden behandeln
Die amerikanische Firma prescht vor: Geron will bestimmte Patienten mit Stammzellen behandeln. Bei Tierversuchen war das Verfahren bereits erfolgreich.
Bevor James Langevin, Kongressabgeordneter aus Rhode Island, im vergangenen Monat dafür stimmte, die amerikanischen Gesetze zur Stammzellforschung zu lockern, sagte der Demokrat: „Ich glaube, ich werde eines Tages wieder laufen können.“

Langevin ist seit 25 Jahren querschnittsgelähmt. Seine Hoffnung gründet sich auf die Resultate der Forschung an embryonalen Stammzellen.

Während die meisten Wissenschaftler schätzen, es dürfte noch fünf bis zehn Jahre dauern, bis die ersten klinischen Versuche mit Stammzellen beginnen, prescht das Unternehmen Geron vor.

Eine Behandlung mit Stammzellen sei womöglich sicher und bei bestimmten Patienten wirksam, behaupten die Forscher aus Menlo Park in Kalifornien und stützen sich auf Tierstudien.

Geron hofft, bereits im Sommer 2006 Patienten mit Rückenmarksverletzungen behandeln zu können. Das Unternehmen diskutiert mit der zuständigen Food and Drug Administration (FDA) die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
 
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