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Berliner Zeitung:
Schröder sucht Verbündete
Bundeskanzler und DGB sind sich einig in ihrer Kritik an Union und FDP / Klare Abgrenzung zur SPD-Linken / Agenda 2010 wird fortgesetzt
Mit einem klaren Bekenntnis zur Fortsetzung seiner Reformpolitik und heftigen Attacken gegen die Wirtschaftspolitik der Union hat Bundeskanzler Gerhard Schröder um Sympathien bei den Gewerkschaften geworben. Auf einem Kongress der SPD, an dem auch Gewerkschafter und Unternehmer teilnahmen, betonte er, es gehe ihm auch weiterhin darum, den Sozialstaat zu reformieren, um ihn erhalten zu können.

Schröder wandte sich in seiner Rede ausdrücklich an die Gewerkschaften und lobte sie ungeachtet der jüngsten Auseinandersetzungen um die Arbeitsmarktreformen. Die Gewerkschaften hätten bewiesen, dass sie verantwortungsbewusst betriebliche Regelungen abschließen. "Sie wollen einen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen nach mehr Flexibilität in der Wirtschaft und den berechtigten Schutzinteressen der Arbeitnehmer bei Arbeitszeit und Entlohnung schaffen", sagte der Kanzler.
 
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