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Deutsches Ärzteblatt:
Schmidt: Kopfpauschale deckt viele Leistungen nicht ab
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat der Union vorgeworfen, mit dem Kopfpauschalenmodell Leistungen im Umfang von rund 30 Milliarden Euro „massiv“ auszugrenzen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom 20. Juni sagte Schmidt, bei einer Kopfpauschale von geplanten 169 Euro seien zehn bis zwölf Milliarden Euro des heutigen Leistungsrahmens nicht finanziert.

Weitere 18 bis 20 Milliarden Euro müssten von den Beitragszahlern selber bezahlt werden: Zahnbehandlung, Zahnersatz, Krankengeld oder Unfallversicherung und Satzungsleistungen wie Mutter-Kind-Kuren. Diese Risiken müsste jeder neben der Prämie mit 50 bis 60 Euro monatlich privat versichern, kritisierte die Ministerin.
 
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