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Deutsches Ärzteblatt:
Krankenstand 2004 auf Rekordtief
BERLIN. Der Krankenstand in Deutschland ist 2004 auf ein Rekordtief gesunken. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) fiel er 2004 auf 3,4 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970. Das Ministerium geht davon aus, dass sich infolge des niedrigen Krankenstands die Kosten für die Lohnfortzahlung um rund eine Milliarde Euro verringert haben.

Grund für den Niedrigstand ist nach Angaben von Krankenkassenexperten vor allem die Angst der Arbeitnehmer, den Job zu verlieren. Außerdem gebe es Indizien dafür, dass viele Arbeitnehmer bei leichten Erkrankungen wegen der Praxisgebühr nicht zum Arzt gehen. Im Schnitt waren die Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung 13,4 Tage krank geschrieben.
 
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