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Die Welt:
Diabetes verschlingt 27 Milliarden Euro zuviel
Studie der Felix-Burda-Stiftung deckt Mißstände in der Gesundheitsvorsorge Deutschlands auf
München - Mit einer wirksamen Vorbeugung von Diabetes könnten jährlich 27 Milliarden Euro in Deutschland eingespart werden. Das haben führende Experten aus Deutschland in einer aktuellen Studie der Felix-Burda-Stiftung und der Management- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton herausgefunden. Derzeit leiden hierzulande rund sechs Millionen Menschen an Diabetes, jeder einzelne Fall kostet jedes Jahr 5000 Euro. Daraus ergeben sich jährlich Summen von 30 Milliarden Euro. Mediziner gehen davon aus, daß rund 90 Prozent der Diabetesfälle durch einfache Maßnahmen wie gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung vermieden werden könnten. Damit lägen die möglichen Einsparungen bei 27 Milliarden Euro.

Um bei ständig steigenden Zahlen von Erkrankungsfällen eine Kostenexplosion zu verhindern, fordern die Experten nun gesetzliche und politische Maßnahmen. "Süßigkeitenautomaten in Schulen und Fernsehwerbung für Dickmacher im Nachmittagsprogramm sollten verboten werden", verlangt Christa Maar, Vorsitzende der Felix-Burda-Stiftung.
 
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