Financial Times Deutschland:
Pharmakonzern Stada dementiert Verkaufsabsicht
Presseschau 24.06.2005
Der Pharmaproduzent Stada hat Berichten widersprochen, wonach das Unternehmen einen Käufer suche und bereits ein Angebot von einem israelischen Pharmakonzern habe. Gerüchte um den Verkauf des Unternehmens ließen die Stada-Aktie im vorbörslichen Handel um 15 Prozent steigen.var OAS_Middle1="300";

"In verschiedenen Presseberichten wird behauptet, Stada habe ein Mandat zur Suche eines Käufers für das Unternehmen vergeben. Diese Berichte sind falsch und entbehren jeder Grundlage", teilte Stada mit. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise berichtet, Stada habe die Deutsche Bank damit beauftragt, einen Käufer zu finden, der etwa 2 Mrd. Euro zahlen solle.

Ein Angebot für Stada liege bereits vom israelischen Pharmakonzern Teva vor, hieß es in dem Bericht. Teva wolle bis zu 36 Euro für jede Aktie des hessischen Generikaherstellers zahlen. Am Donnerstag hatten Stada-Aktien den Börsenhandel bei 26,28 Euro beendet. In Branchenkreisen wird Teva bereits seit langem als möglicher Käufer in der deutschen Generikabranche gehandelt.

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