Virtueller Runder Tisch - Zukunft Gesundheit
 HomeSchlagwortindex zur ThemensucheArtikelarchiv durchsuchen
Süddeutsche Zeitung:
Einsatz für Leben
Sie versorgen Notfallpatienten und müssen oft den Arzt ersetzen - nach einer zweijährigen Ausbildung, die sie selbst bezahlen müssen. Jetzt fordern Rettungsassistenten eine bundeseinheitliche dreijährige Ausbildung mit Vergütung.

Sie sind rund um die Uhr im Einsatz, leisten Hilfe und spenden Trost: Rettungsassistenten. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, muss mit Schmerz, Krankheit und Tod umgehen können und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

"Das derzeitige Berufsbild wird den tatsächlichen Anforderungen an die Arbeit im Rettungsdienst allerdings nicht gerecht", sagt Gerhard Nadler, Beauftragter für Berufsausbildung vom Berufsverband für den Rettungsdienst (BVRD) in München. Erst vor 15 Jahren beschloss der Bundestag ein Gesetz über den Beruf des Rettungsassistenten. Seitdem wollen die Berufsverbände eine weitere Ausbildungsreform und streiten mit den Notärzten um mehr Befugnisse für Rettungsassistenten.
 
In den Foren
Seien Sie der Erste, der diesen Beitrag kommentiert >>>
 Zum Seitenanfang