Virtueller Runder Tisch - Zukunft Gesundheit
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Newsletter Nr. 3 vom 10. September 2002
1. Editorial
2. Expertenrunde zur Finanzierung des Gesundheitssystems: Im Internet kontrovers diskutiert
3. Vor der Bundestagswahl: Patientenverbände fordern mehr Qualität ein
4. Das Interview: Verbraucherschützer Christoph Kranich
5. Wettbewerb oder Einheitskasse? Verbraucher im Diskurs
6. Virtueller Runder Tisch als Kompetenzzentrum Gesundheitspolitik
7. Arbeitskreis Gesundheitspolitische Journalisten geplant
8. News & Facts
9. Impressum/Abbestellung


1. Editorial
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Sehr geehrte Partner und Interessenten des Virtuellen Runden Tisches – Zukunft Gesundheit!
Der Patient steht im Mittelpunkt, beeilen sich die politischen Parteien, vor der Bundestagswahl unter Erfolgsdruck, zu versichern. Wir wissen, was unsere Patienten wollen, beteuert die Ärzteschaft in Gestalt ihrer Funktionäre. Pharmaverbände machen Umfragen und listen auf, was "Patienten wollen". Gewerkschaften desgleichen, nicht zuletzt die Patientengruppierungen und Selbsthilfegruppen.
Und der Patient? Und der Versicherte, der noch gar kein Patient ist, vielleicht irgendwann einmal einer werden wird? Was denkt er, was will er? Sind die Interessen der Kassen und Ärzte, der Pharmahersteller und Anbieter verschiedenster Gesundheitsleistungen wirklich die seinen?
Wohin steuert unser Gesundheitssystem?
Kann eine öffentliche Diskussion via Internet Licht ins Dunkel bringen?
Wir haben den Versuch gestartet: Anfang Juli begann, im Anschluss an unsere Expertendiskussion (siehe auch Punkt 2 in diesem Newsletter, Erste Expertenrunde am Virtuellen Runden Tisch), der öffentliche Disput zu Fragen der Finanzierung des Gesundheitssystems.
Die ersten Wochen zeigen, Versicherte und Patienten wollen ihre Verantwortung bei der Gestaltung des Gesundheitssystems wahrnehmen. Sie wollen die oft zitierte Transparenz, wollen Partner der Dienstleister im Gesundheitssystem sein. Wenn es stimmt, dass Versicherte und Patienten keine ausreichende Lobby im System haben, dass sie überall dort nicht vertreten sind, wo die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen werden, dann wird es höchste Zeit, am Virtuellen Runden Tisch die eigene Stimme einzubringen!

http://www.runder-tisch.net

Annegret Hofmann für das Team des Virtuellen Runden Tisches
Berlin, im September 2002


2. Erste Expertenrunde am Virtuellen Runden Tisch: Finanzierungsprobleme kontrovers diskutiert
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Berlin. Rund sechs Wochen lang nutzten acht namhafte Experten des deutschen Gesundheitssystems die Gelegenheit, im "geschlossenen Raum" miteinander am Virtuellen Runden Tisch über die Finanzierbarkeit der medizinischen Versorgung zu debattieren.
Das waren die Experten: Prof. Dr. Gisela Fischer, Medizinische Hochschule Hannover, Mitglied des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Dietrich H. W. Grönemeyer, Universität Witten/Herdecke, Dr. Ellis Huber, Vorstandsvorsitzender der Securvita BKK, Ex-Präsident der Berliner Ärztekammer, Franz Knieps, Geschäftsführer Politik beim AOK Bundesvorstand, Dr. Klaus Meyer-Lutterloh, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e. V., Prof. Dr. Peter Oberender, Universität Bayreuth, Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Prof. Dr. Jürgen Wasem, Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Unterschiedliche Finanzierungsansätze kristallisierten sich aus der Debatte ebenso heraus wie unterschiedliche Bewertungen der Rolle des Wettbewerbs sowie des Risikostrukturausgleichs. Einig waren sich die Experten vor allem in einem: Versicherte und Patienten müssen über Versorgungsziele, -inhalte und -qualität mitentscheiden können. Auch die Frage, was Gesundheit kosten darf und wie sie finanziert wird, ist öffentlich zu machen.

Das waren die entscheidenden Positionen:

Erst nach der Klärung der Versorgungsbedürfnisse, der Bedarfsstruktur sollte diskutiert werden, wie man alles finanzieren will (Joachim M. Schmitt, Prof. Gisela Fischer).
Illusion! meinte dagegen Prof. Peter Oberender, beide Probleme müssen gleichzeitig gelöst werden. "Das kann nur im Rahmen eines wettbewerblichen Systems geschehen, das offene Strukturen sowohl auf der Finanzierungs- als auch auf der Leistungsseite hat." Dazu müsse man sich von den risikounabhängigen Beiträgen lösen, als Anreiz für Versicherungen und Versicherte.
Wenig zielführend, so das Gegenargument von Prof. Wasem. Notwendig sei hingegen ein hinreichend guter morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich, der gute und schlechte Risiken neutralisiere.
Auf die Notwendigkeit der Versichertenbeteiligung an der Diskussion über Versorgungsziele und Versorgungsumfang wiesen fast alle Diskutanten hin. Werden dabei nicht ganz leicht die Grenzen der solidarischen Finanzierung erreicht, fragte Dr. Klaus Meyer-Lutterloh. "Wieviel Individualität kann das Gesundheitswesen zulassen, wieviel staatlichem Dirigismus soll sich der Einzelne unterwerfen?"
Die Diskussion um Grund- und Wahlleistungen der Krankenversicherung, wie sie von den Parteien aufgegriffen wurde, spielte auch in der virtuellen Debatte eine Rolle.
Pflichtversicherung für alle und Wahlmöglichkeiten für jeden, forderte Dr. Ellis Huber. Das gegenwärtig praktizierte "Vollversicherungssystem, das eine Leistungsinspruchnahme scheinbar zu Nullkosten erlaubt", führe in die Unfinanzierbarkeit, so Prof. Oberender. Er will einen lediglich einen klar definierten Regelleistungskatalog solidarisch finanzieren, auf der Grundlage einer allgemeinen Pflichtversicherung. Alles weitere unterliege dem effizienzsteigernden Wettbewerb.
Abwahl- und Zusatzleistungen im Rahmen der GKV – das hält Prof. Wasem mit Blick auf das Solidarprinzip für problematisch. Für ihn sollte dies z. B. für Leistungen, die nicht evidenzbasiert sind, zutreffen. Sie sollten einer privaten Absicherung offen stehen.

Fazit: Expertenrunden am Virtuellen Runden Tisch – eine nützliche Angelegenheit, die ihre Fortsetzung finden sollte – das meinten die Teilnehmer nach Abschluss der Debatte im "geschlossenen Raum". Die meisten von ihnen würden an weiteren Runden teilnehmen und sind auf nächste Themen und Diskussionen gespannt, ganz im Sinne von Joachim M. Schmitt, BVMed-Geschäftsführer: "Gemeinsamer offener Informationsaustausch – statt sturer Vertretung von Positionen – könnte zu einem umfassenderen Wissensgewinn werden. Vielleicht brauchen wir eine Vielzahl von 'Tischen?'"


3. Vor der Bundestagswahl: Patientenverbände fordern mehr Qualität ein
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Berlin. Sechs Patientenverbände haben sich am Virtuellen Runden Tisch – Zukunft Gesundheit im Vorfeld der Bundestagswahl zu ihren gesundheitspolitischen Forderungen geäußert. Sie beklagen u. a., dass Kostenzwänge eine wirkungsvolle Therapie chronisch kranker Menschen verhindern. An die Politik geht die Aufforderung, endlich eine Gesundheitsreform einzuleiten, die diesen Patienten mehr Lebensqualität garantiert.

So forderte Hannelore Knittel, Geschäftsführerin der Deutschen Aids-Hilfe, Berlin, nationale Aids-Strategien und internationale Hilfsprogramme sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden, um der weiteren Ausbreitung dieser gefährlichen Krankheit weltweit Einhalt zu gebieten.
Mehr Qualität bei der medizinischen Bewertung der Erkrankung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen fordert Friedrich-Wilhem Mehrhoff, Geschäftsführer Deutsche Parkinson Vereinigung, Neuss. Zudem würden Leistungseinschränkungen wie die Verdrängung der Parkinsonpatienten aus dem stationären Bereich nicht hingenommen werden.
Jutta Bürger-Büning, Geschäftsführerin Deutscher Diabetiker-Verband, Kaiserslautern, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Disease Management Programme bei Diabetes. Hier müsse darauf geachtet werden, dass die Behandlungsqualität nicht nachlasse. Lebensqualität als Kriterium für den Behandlungserfolg müsse, so die Verbandsfunktionärin, im Vordergrund stehen. Auch dies liege in der Verantwortung der Politik.
Rheumatologische Schwerpunktpraxen, in denen Patienten umfassend und in hoher Qualität behandelt werden, dürfen nicht dem Sparstift zum Opfer fallen, fordert Ursula Faubel, Geschäftsführerin Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband, Bonn. Auch dass einige Kassen die Finanzierung von Sportprogrammen streichen, erfüllt den Verband im Interesse seiner Mitglieder mit Sorge.
In Deutschland werden Migränepatienten aus Kostengründen mit Medikamenten behandelt, die hohe Nebenwirkungen haben und längst nicht so wirksam sind wie die Arzneimittel der jüngeren Generation. Nikolai Karheiding, 1. Vorsitzender der MigräneLiga e. V., Ginsheim, mobilisiert die Mitglieder des Verbandes, den Ärzten gegenüber ihren Anspruch auf die wirksamste Therapie geltend zu machen. "Notwendige Medizin, wie sie von der solidarischen Krankenversicherung zugesagt ist, ist solche, die Lebensqualität und Beschwerdefreiheit garantiert", sagte er am Virtuellen Runden Tisch – Zukunft Gesundheit.
Für ein flächendeckendes Krebsregister in Deutschland plädiert Hilde Schulte, Sprecherin der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Bundesverband e. V., Mannheim/Neukirchen. Verbriefte PatientInnenrechte, der Zugriff auf neutrale Informationen, die Entscheidungen auch von Patientinnen möglich machen, sowie eine hohe Qualität der Therapie, bei der auch die Betroffenen gefragt werden, stehen weiter auf der Forderungsliste des Verbandes an die Politiker.


4. Verbraucherschützer Christoph Kranich: Patienten und Versicherte können für sich selber sprechen
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Hamburg. Wie können Versicherte ihre Verantwortung im Gesundheitssystem stärker wahrnehmen, wer kann sie dabei vertreten? Eine bisher nur unzureichend gelöste Frage, meint Verbraucherschützer Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg gegenüber dem Virtuellen Runden Tisch – Zukunft Gesundheit. "Vielleicht könnte es über die Krankenkassen gehen, wenn neue Formen der Selbstverwaltung entwickelt würden - aber bisher sind die Krankenkassen von so vielen Beschränkungen und Anforderungen abhängig, so wenig autonom in ihren Handlungen im Interesse der Patienten, und nicht zuletzt viel zu stark finanzbestimmt." Kranich kritisiert auch die Haltung der Ärzteverbände, die keine Gelegenheit auslassen, im Namen ihrer Patienten zu sprechen und dabei doch im wesentlichen eigene Interessen zu meinen.

Das ganze Interview.


5. Wettbewerb und Einheitskasse: Auch Verbraucher sind nicht einer Meinung
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Berlin. Nach Abschluss der Expertenrunde lädt der Virtuelle Runde Tisch zur öffentlichen Gesundheitspolitik-Diskussion ein.
Hier einige Ausschnitte von den ersten Wochen der engagiert geführten Debatte:

Die Bürger haben Angst davor, dass ein so wichtiges Thema wie die Zukunft des Gesundheitswesens von Politikern und Experten letztlich zerredet wird (Harry Eibinger, „Nicht dies oder jenes – endlich handeln!“) Ob das Gesundheitswesen an einem Einnahmen- oder Ausgabenproblem krankt, ob Radikalumbau oder kleine Schritte: Wichtig sei ein wohlüberlegter Sanierungsplan.

Die meisten der Diskutanten fordern aus persönlicher Erfahrung heraus oder auch aus wohlüberlegten Erwägungen heraus mehr Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Gesundheitssystems (Renate Hobrecht, „Ohne Bürger keine Prävention“, Holger Mittelstädt, „Information für alle“).

Aber es gibt auch andere Stimmen. Ein Zahnarzt beklagt unter „praxisfit“: „Nur ein Bruchteil unserer Patienten liest die Kostenvoranschläge, sie werden nicht bei der Versicherung eingereicht. Es ist wirklich mühselig, manche Patienten zu informieren!“ Das habe sich in der Vergangenheit so aufgeschaukelt, meint Rainer Wetekam. „Vor drei bis vier Jahren gab es noch bei keinem das Gefühl – ich bekomme eine Leistung, die ich eigentlich selbst bezahlen müsste, aber glücklicherweise bin ich ja versichert!“ Patienten und Leistungserbringer müssen gleichermaßen dazulernen.

Prävention scheint ein Vorhaben zu sein, bei dem sich Versicherte, Politik und Experten treffen. Vor wenigen Wochen wurde das Forum Prävention mit inzwischen mehr als 40 beteiligten Gremien von Gesundheitsministerin Schmidt ins Leben gerufen. „Prävention ist der einzig gangbare Weg aus der wachsenden Misere“, meint auch Th. Dickert in seinem Diskussionsbeitrag. Dazu müsse aber der Endverbraucher lernen, Verantwortung für seinen Gesundheitszustand zu übernehmen. Umdenken sei erforderlich, das aber gehe, so Dickert, oft „gegen Interessengruppen wie die der Pharmaindustrie, der Gerätemedizin und letztlich der Ärzte“.

Gegensätzliche Meinungen beim Thema Krankenkassen. Sorgt deren Vielzahl wirklich für einen patientenorientierten Wettbewerb, oder ist der Ruf nach einer Einheitskasse berechtigt? Bei Transparenz des Leistungsgeschehens und der Morbidität und einer neutralen Qualitätsbewertung, so meint Dr. med. Klaus Meyer-Lutterloh, der auch an der Expertendiskussion teilnahm, hätten wir einen Qualitäts- und Kostenwettbewerb. „Dieser wird schon dafür sorgen, dass die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen abnimmt, ohne dass der Bürger auf eine Wahlmöglichkeit unter verschiedenen Kassen verzichten muss."

Andere, wie Harry Eibinger, sehen keine Profilierung bei der mehr als 400 gesetzlichen Krankenkassen. Eine bewusste Entscheidung sei deshalb kaum möglich.

Auch „praxisfit“ sieht in der Einheitskasse Vorteile, nicht zuletzt für die Ärzte: gleiche Leistungen, vereinheitlichte Punktwerte für die Ärzte, weniger Schreibarbeit in den Praxen. Unsinn, meint dagegen Ben. Unterschiedliche Modellprojekte und Angebote wie Akupunktur und anderes sprächen für den Wettbewerb und für eine Vielzahl von Kassen.

Wenn es um Leistungen aus der Krankenkasse geht, müsste der Begriff Gesundheit und was dafür notwendig und was zusätzlich sei, neu definiert werden, meinen etliche der Diskutanten.


6. Kompetenzzentrum Gesundheitspolitik: Ihre Information kommt in den Pool !
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An wie vielen Universitäten und Fachhochschulen wird eigentlich zum Thema Gesundheitspolitik geforscht? Gibt es neben der Uni Bayreuth mit ihrem Projekt Zufog noch weitere, die ihre Forschungsarbeit in die Öffentlichkeit tragen? Wo kann man mehr über die Zukunft der Pflege erfahren, wo werden Gesundheitsmanager ausgebildet?
Zunehmend erreichen uns Fragen zum Thema Gesundheitspolitik. Wir sehen uns bestärkt in dem Vorhaben, mit dem Virtuellen Runden Tisch Zukunft Gesundheit einen Infopool Gesundheitspolitik zu schaffen, der weit über das Anliegen einer Diskussionsplattform hinausgeht. Nicht zuletzt können relevante Informationen (News, Dokumente, Statements, Presseveröffentlichungen) zur Gesundheitspolitik aus dem vergangenen Jahr aus unserem vrt-Archiv hervorgeholt werden.
Sie können uns helfen, wenn Sie uns Ihre gesundheitspolitischen Informationen zur Verfügung stellen bzw. auf interessante Arbeiten und Persönlichkeiten auf diesem Gebiet hinweisen. Wir benötigen die Unterstützung von Einrichtungen der Forschung und Lehre, der Unternehmen, Parteien und Verbände: Wir bündeln Ihre Forschungsergebnisse, Essentials von Symposien, Workshops, Poster, stellen sie via Internet einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

In unserem Team ist dafür Ihre Ansprechpartnerin: Frau Katja Rumi, katja.rumi@mediencity.de


7. Gesundheitspolitisch tätige Journalisten planen Arbeitskreis
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Berlin. "Die Gesundheitspolitik wird in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Diskussion spielen" – Ein eindeutiges Ja erhielt diese Feststellung bei einer Umfrage unter Fachjournalisten , die der vrt im August durchführte. Für die Medienfrauen und –männer, die sich hauptberuflich in Redaktionen, Sendern und Agenturen sowie z. T. in Abteilungen Öffentlichkeitsarbeit mit diesem Thema befassen, ist es deshalb wichtig, sich auszutauschen und Informationen aus erster Hand zu erhalten. MedienCity, die Journalistencommunity, aus der heraus auch der Virtuelle Runde Tisch entstand, hat die Anregung verschiedener KollegInnen aufgegriffen, einen Arbeitskreis "Gesundheitspolitischer Journalismus" zu initiieren, und recherchiert zunächst einmal, ob dieses Bedürfnis besteht und wie es realisiert werden kann. Eine der Grundideen des Arbeitskreises ist es, als Mittler zwischen Experten des Gesundheitssystems und Versicherten/Patienten wichtige Informationen transparent zu machen und dazu beizutragen, dass letztere mehr als bisher in den Prozess von Entscheidungsfindungen einbezogen werden.
Der Arbeitskreis soll bei einer Diskussionsveranstaltung des Virtuellen Runden Tisches im Oktober in Berlin, wenn bis dahin alle vorbereitenden Gespräche erfolgreich gelaufen sind, gegründet werden.


8. News & Facts
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Presseschau zur Gesundheitspolitik

Financial Times Deutschland: Schröder kündigt Qualitätsoffensive im Gesundheitswesen an

Darmstädter Echo: Opel-BKK halt Beitragssatz stabil

Stuttgarter Zeitung: Reformpapier für die Krankenversicherung

Neues Deutschland: Klagen auf hohem Nivea

Die Zeit: Zu spät für die Kranken

Süddeutsche Zeitung: Das Impfstoff-Desaster

Handelsblatt: Defizit der Krankenkassen höher als erwartet

Die Zeit: "Ich bin stolz kein Lobbyist zu sein"

Neue Zürcher Zeitung: Kardinaltugenden der Medizin

Die ständig aktualisierte Presseschau finden Sie unter
http://www.runder-tisch.net/index.php?obj_id=2&layout_id=6


9. Impressum/Abbestellung
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11.03.2002 | Artikel
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