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Europäische Rheumaforscher tagten in Berlin
Redaktion vom 2004-06-10 18:10:38
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Berlin. Rheumatische Erkrankungen nehmen zu und kosten die europäischen Gesundheitssysteme immer mehr. Das ist der Hintergrund des größten europäischen Rheumatologie-Kongresses EULAR, der am Freitag in Berlin zu Ende geht. Mehr als 9 000 Teilnehmer diskutierten an drei Tagen Stand und Trends der Rheumaforschung.

Im Vordergrund standen dabei die Notwendigkeit einer frühen Diagnose, die den Erfolg der Behandlung umso sicherer mache, wie Prof. Dr. Gerd Burmester von der Berliner Charitè vor der internationalen Presse hervorhob. In der Therapie geht es darum, bewährte und innovative Medikamente so einzusetzen, dass sie in kurzer Zeit zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Die Pioniere der Anti-TNF-Therapie, die Professoren Sir Ravinder N. Maini unf Marc Feldmann, beide aus London, sprachen sich dafür aus, moderne Behandlungsstandards in Gestalt von Leitlinien weltweit durchzusetzen.

Wie Deutschlands Forschungsministerin Edelgard Bulmahn hervorhob, seien hierzulande wesentliche Beiträge zum besseren Verständnis der Entstehung der schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates durch das 1999 gegründete Kompetenznetz Rheuma geleistet worden. Dies habe beispielsweise zu neuen Medikamenten geführt, mit denen in die Steuerungsmechanismen der Entzündung eingegriffen werden könne. Gleichzeitig werde an Verfahren geforscht, bei denen die krankheitsverursachenden Zellen gezielt angegangen werden können.

Nach Schätzungen leiden in Deutschland rund fünf Millionen Menschen an degenerativen Formen des Rheumas, darunter vor allem an Arthrose. Damit stellen Rheuma-Erkrankungen in Deutschland und weltweit einen der größten Kostenfaktoren im Gesundheitswesen dar. Allein in Deutschland werden die jährlichen Kosten auf mehr als fünf Milliarden Euro geschätzt.
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Gast, Gast, vom 2004-07-10 19:16:37
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